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denniswilmsmann.de In Beiträgen

Git auf dem Raspberry Pi

Seinen eigenen Git Server kann man sehr einfach mit Gogs realisieren. Die einzige Voraussetzung ist eine installierte Datenbank, z.B. MySQL oder PostgreSQL. Ich benutze z.B. letztere, die ich mit

sudo apt-get install postgresql

installiert habe. Danach dann noch schnell das Passwort mit

sudo -u postgres psql postgres
\password

ändern, und eine Datenbank anlegen

CREATE DATABASE gogs ENCODING 'UTF8';

und es kann mit Gogs losgehen. Ach ja, falls noch kein git auf dem Raspberry Pi installiert sein sollte, hilft

sudo apt-get install git

bei diese Problem.

Bei GitHub gibts für allerlei Plattformen fertige Builds, u.a. auch für Linux ARM. Diese brauchen wird.

wget https://github.com/gogits/gogs/releases/download/v0.9.13/linux_arm.zip
unzip linux_arm.zip
cd gogs
./gogs web

Dann kann via Port 3000 der Installer von Gogs aufgerufen werden, z.B. http://localhost:3000/ oder http://raspberrypi:3000/. Dieser ist selbsterklärend.

ownCloud mit curl

Dank der WebDAV Unterstützung von ownCloud ist es sehr einfach, z.B. eine Datei via curl hochzuladen:

curl -v -u benutzer:passwort /home/dennis/backup-2016-07-04.zip https://www.example.com/owncloud/remote.php/webdav/UploadFolder

Benutzer und Passwort müssen in ownCloud eingerichtet werden, das Verzeichnis sollte auch schon vorhanden sein, bevor die Datei hochgeladen wird. Ansonsten lässt sich ein Verzeichnis auch via curl mit -X MKCOL anlegen.

http auf https umleiten mit Plesk

Mit Plesk lässt sich sehr einfach der komplette http Traffic für eine Domain auf https umstellen:

  1. Login als Admin in Plesk
  2. Domain auswählen
  3. Einstellungen für Apache & nginx
    Websites_Domains
  4. Zusätzliche Apache-Anweisungen
    Zusätzliche-Apache-Anweisungen

Und dort nun folgendes Eintragen:

<IfModule mod_rewrite.c>
    RewriteEngine on
    RewriteCond %{HTTPS} !=on
    RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}$1 [R,QSA]
</IfModule>

Testen kann man das z.B. via curl.

D:\Work>curl http://www.denniswilmsmann.de/
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//IETF//DTD HTML 2.0//EN">
<html><head>
<title>302 Found</title>
</head><body>
<h1>Found</h1>
<p>The document has moved <a href="https://www.denniswilmsmann.de/">here</a>.</p>
<hr>
<address>Apache Server at www.denniswilmsmann.de Port 80</address>
</body></html>

Let’s Encrypt und Plesk

Auf diesem vServer läuft Plesk, mittlerweile auch in Version 12.5. (Das Update hat komischerweise problemlos geklappt, trotz einiger Warnmeldungen.) Dafür gibt es eine praktische Erweiterung, um automatisch kostenlose SSL Zertifikate von Let’s Encrypt zu installieren und aktuell zu halten. Die Erweiterung kann bequem über den Katalog installiert werden:

plesk_lets_encrypt_1

Danach kann die Erweiterung verwendet werden:

plesk_lets_encrypt_2

plesk_lets_encrypt_3

Mit einem Klick auf die gewünschte Domain öffnet sich der Wizard und man muss eine eMail Adresse angeben. Es macht Sinn, auch die www Subdomain ins Zertifikat mit aufzunehmen:

plesk_lets_encrypt_4

Fertig! 🙂

Im Bereich “Tools & Einstellungen” findet sich unter “Geplante Aufgaben” nun auch ein Cronjob, der das Zertifikat monatlich erneuert:

plesk_lets_encrypt_5

Absturz der DKB-pushTAN App

Nachdem mein Sony Z3 Compact das Update auf Android 6.0.1 bekommen hat, funktioniert die DKB-pushTAN App nicht mehr. Die Ursache ist aber Avast Mobile Security, genauer gesagt die Funktion “Chrome Unterstützung” (AMS > Einstellungen > Schutz), die daraufhin als Option in den Eingabehilfen der Android Einstellungen landet. Scheinbar fällt das in die Kategorie “Screenreader”, die die DKB-pushTAN App nicht mag und daher den Start verweigert. Wenn man die Problematik verstanden hat, findet man auch so einige Infos dazu im Netz: ComputerBase Forum, StarMoney Forum und Android-Hilfe.

Screenshot_20160524-204051

Update vom 13.07.2016: Die neue Version 1.0.10 behebt diesen Fehler! Das Update steht via Play Store zur Verfügung:

DKB-Push-TAN-1.0.10

Backup Service Home: Fehlermeldung nach automatischem Update auf 3.6.x

Nach dem automatischen Update von Backup Service Home wurde beim Start immer diese Fehlermeldung angezeigt:

Der Einstiegspunkt "sqlite3_open_interop" wurde nicht in der DLL "SQLite.Interop.dll" gefunden.

Im Endeffekt hat nur eine De-Installation und Neu-Installation geholfen, bei dir auf meinem System sogar alle Einstellungen erhalten geblieben sind. Leider hat die De-Installation nur funktioniert, nachdem ich mehrere Male manuell mit dem Taskmanager alle BSH Prozesse abgeschossen hatte, z.B. diesen hier:

bsh.exe

Vielleicht hilfts ja jemanden von euch auch. Oder mir selbst, wenn der Fehler beim nächsten Update in ein paar Monaten erneut auftritt.

ownCloud Fehlermeldung: Dieser Server hat keine funktionierende Internetverbindung.

Nachdem ich meine ownCloud Instanz auf 8.1.1 aktualisiert hatte, tauchte diese Warnmeldung auf: Dieser Server hat keine funktionierende Internetverbindung.

Die Lösung dafür ist, die Datei https://raw.githubusercontent.com/owncloud/core/stable8.1/config/ca-bundle.crt im config Verzeichnis abzulegen, damit kann curl wieder eine Verbindung via https zu owncloud.com herstellen.

Hot Code Replacement mit Spring Boot

Eine einfache Webapplikation mit Spring Boot ist mit eclipse innerhalb weniger Minuten aufgesetzt und lauffähig. Leider funktioniert bei mir dann kein Hot Code Replacement in eclipse, d.h. Änderungen dich ich während der Laufzeit der Applikation mache, machen sich nicht bemerkbar. Aber jedes mal stoppen und starten ist auch keine Lösung. Aber dafür gibt es springloaded bei GitHub.

Dieses Plugin kann z.B. als VM Argument beim Start aus eclipse mit angegeben werden und dann werden Änderungen am Code direkt sichtbar:

springloaded

-javaagent:D:\Work\Java\maven\repo\org\springframework\springloaded\1.2.3.RELEASE\springloaded-1.2.3.RELEASE.jar -noverify

Und auf der Konsole machen sich Änderungen dann u.a. so bemerkbar:

2015-06-06 12:35:05.127 INFO 10880 --- [Loader@58644d46] s.w.s.m.m.a.RequestMappingHandlerMapping : Mapped "{[/],methods=[],params=[],headers=[],consumes=[],produces=[],custom=[]}" onto public java.lang.String de.denniswilmsmann.docker.helloworld.HelloWorldController.index()
2015-06-06 12:35:05.127 INFO 10880 --- [Loader@58644d46] s.w.s.m.m.a.RequestMappingHandlerMapping : Mapped "{[/error],methods=[],params=[],headers=[],consumes=[],produces=[],custom=[]}" onto public org.springframework.http.ResponseEntity&lt;java.util.Map&lt;java.lang.String, java.lang.Object&gt;&gt; org.springframework.boot.autoconfigure.web.BasicErrorController.error(javax.servlet.http.HttpServletRequest)
2015-06-06 12:35:05.127 INFO 10880 --- [Loader@58644d46] s.w.s.m.m.a.RequestMappingHandlerMapping : Mapped "{[/error],methods=[],params=[],headers=[],consumes=[],produces=,custom=[]}" onto public org.springframework.web.servlet.ModelAndView org.springframework.boot.autoconfigure.web.BasicErrorController.errorHtml(javax.servlet.http.HttpServletRequest)

VirtualBox Shared Folders mit Ubuntu

Ein VirtualBox Shared Folder lässt sich mit Ubuntu sehr einfach nutzen, um Dateien zwischen Host und Client auszutauschen, ohne auf WinSCP oder SMB Freigaben zurückgreifen zu müssen. Die einzige Voraussetzung ist die Installation der VirtualBox Guest Additions.

Also erstmal den Shared Folder einrichten:
vbox-shared-folders

 

Jetzt via SSH auf dem Ubuntu Client einloggen und der Shared Folder steht als /media/sf_Transfer eingebunden zur Verfügung, ist aber leider schreibgeschützt.

Der aktuelle User (in meinem Fall “dennis”) muss mit in die Gruppe vboxsf aufgenommen werden und nach einem Reboot hat dieser dann auch Schreibrechte:

sudo gpasswd -a dennis vboxsf