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Kategorie: Internet

Alternative zu SearXNG: degoog

Ich nutze schon länger SearXNG und bin bei selfh.st über degoog gestolpert. Von der Idee her dasselbe, gefühlt aber etwas moderner und schicker. Auch hier können verschiedene Suchmaschinen eingebunden werden und die Ergebnisse werden dann aggregiert. Dazu gibt es auch noch Plugins, z.B. für Wetter oder OpenStreetMap.

Und hier ein Suchergebnis meiner SearXNG Instanz:

Ein nettes Feature ist das Plugin AI Summary. Mit einem (lokalen) LLM lassen sich Zusammenfassungen zur Suche generieren. Ich hab das mal mit llama3.2 ausprobiert, weil es sehr schnell Antworten erzeugt.

Und eingerichtet ist degoog auch innerhalb von wenigen Minuten mit Docker Compose.

Oracle reduziert die Compute Always Free Resources

Ich bin zufällig bei Reddit [1] [2] [3] darüber gestolpert:

Die bisher kostenlosen 4 OCPUs und 24 GB RAM werden halbiert auf 2 OCPUs und 12 GB RAM. An sich finde ich das in Ordnung, weil es ist halt kostenlos. Aber eine Email dazu wäre schon super gewesen. Sonst gibt es bald ein böses PAYG Erwachen, wenn die nicht mehr kostenlosen OCPUs und RAM berechnet werden.

Hier die Docs von Oracle dazu: https://docs.oracle.com/en-us/iaas/Content/FreeTier/freetier_topic-Always_Free_Resources.htm#compute

Aber egal, 2 + 12 ist immer noch gut und mehr als ausreichend, um z.B. dieses WordPress Blog hier zu hosten.

Bei heise.de ist die Nachricht auch angekommen. Aber auch hier ist mehr oder weniger die einzige Quellen die aktualisieren Docs.

Fehlermeldung nach Update auf Docker 29

Nach dem Update auf Docker 29.0.0 kommt es auf meinem Homeserver zu Problemen.
Die Fehlermeldung lautet zum Beispiel:

Error response from daemon: client version 1.24 is too old. 
Minimum supported API version is 1.44, please upgrade your client to a newer version.

Ein funktionierender Workaround ist der Wechsel zurück auf die letzte stabile 28er-Version, wie hier auf meinem Ubuntu 22.04 (Jammy).

# find previous versions
apt-cache madison docker-ce

# downgrade to 28.5.2
sudo apt install \
  docker-ce=5:28.5.2-1~ubuntu.22.04~jammy \
  docker-ce-cli=5:28.5.2-1~ubuntu.22.04~jammy \
  containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin

Danach empfiehlt sich, die Pakete zu „freezen“, um ein automatisches Upgrade auf 29 zu verhindern:

# disable auto-updates
sudo apt-mark hold docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin

# verify
apt-mark showhold

Jedenfalls so lange, bis die Probleme (z.B. bei Traefik) behoben sind.


Update 1: Bei Docker selbst gibt es auch Infos: https://www.docker.com/blog/docker-engine-version-29/

Also sollte auch der genannten Ansatz funktionieren, die /etc/docker/daemon.json anzupassen.

{
    "min-api-version": "1.24"
}

Update 2: Ja, das funktioniert ebenfalls. Danach macht das Update auf Docker 29 auch keine Probleme mehr.

Websites auf Änderungen überwachen mit changedetection.io

Für den Homeserver daheim steht ein nettes Tool zur Verfügung, um Websites auf Änderungen zu überwachen: changedetection.io

Wie üblich ist alles mit Docker innerhalb kürzester Zeit aufgesetzt:

version: '2'
services:
  changedetection:
    image: dgtlmoon/changedetection.io
    container_name: changedetection.io
    ports:
     - "5050:5000"
    restart: unless-stopped
    volumes:
     - ./datastore:/datastore
    environment:
     - WEBDRIVER_URL=http://browser-chrome:4444/wd/hub
  browser-chrome:
    hostname: browser-chrome
    image: selenium/standalone-chrome
    container_name: standalone-chrome
    shm_size: '2gb'
    restart: unless-stopped

Benachrichtigen kann man sich dann z.B. via eMail, Discord oder Telegram. Oder über ganz viele andere Kanäle, dann im Endeffekt wird Apprise unter der Haube benutzt.

Alexa erkennt smarte TP-Link Steckdosen nicht mehr

Ich habe diverse ältere und neuere Modelle der smarten Steckdosen von TP-Link im Einsatz, hauptsächlich HS100 und KP105. Leider hat die Alexa App die nervige Angewohnheit, die Steckdosen zwischendurch als „offline“ zu erkennen, falls die Stromversorgung oder die Verbindung zum WLAN unterbrochen wurde.

Eine einfache Lösung sieht so aus: Es reicht aus, den Namen der Steckdose in der TP-Link Kasa App zu ändern und die Liste der Steckdosen in der Alexa App zu erneuern. Die unbenannte Steckdose sollte dort dann wieder steuerbar sein. Es ist nun auch möglich, der Steckdose in der TP-Link Kasa App wieder ihren ursprünglichen Namen zu geben.

Plesk und Let’s Encrypt: http-01 oder dns-01

Aufgrund von DNS Problemen beim Hoster dieser Domain konnte ich keine Let’s Encrypt Zerfifikate via Plesk ausstellen und verwenden. Übergangsweise habe ich dann ZeroSSL benutzt und mir manuell ein valides Zertifikat besorgt.

Da ich bisher bei der Domain in Plesk immer ein Wildcard Zertifikat genutzt hatte, war mir nicht bewusst, das auch in Plesk via http-01 Domains verifiziert werden können. Dafür sind dann keine DNS TXT Records (_acme-challenge.domain.tld) notwendig, sondern es muss ein zufälliges Token unter /.well-known/acme-challenge/ abgelegt werden. Macht Plesk auch alles automatisch.

Daher: Wenn ein Wildcard Zertifikat ausgestellt werden soll, geht das in Plesk nur via dns-01, d.h. es müssen DNS TXT Records erstellt werden. Wenn ein Zertifikat ohne Wildcard ausgestellt werden soll, läuft das über http-01.