Ich nutze schon länger SearXNG und bin bei selfh.st über degoog gestolpert. Von der Idee her dasselbe, gefühlt aber etwas moderner und schicker. Auch hier können verschiedene Suchmaschinen eingebunden werden und die Ergebnisse werden dann aggregiert. Dazu gibt es auch noch Plugins, z.B. für Wetter oder OpenStreetMap.
Und hier ein Suchergebnis meiner SearXNG Instanz:
Ein nettes Feature ist das Plugin AI Summary. Mit einem (lokalen) LLM lassen sich Zusammenfassungen zur Suche generieren. Ich hab das mal mit llama3.2 ausprobiert, weil es sehr schnell Antworten erzeugt.
Und eingerichtet ist degoog auch innerhalb von wenigen Minuten mit Docker Compose.
Ich bin zufällig bei Reddit [1][2][3] darüber gestolpert:
Die bisher kostenlosen 4 OCPUs und 24 GB RAM werden halbiert auf 2 OCPUs und 12 GB RAM. An sich finde ich das in Ordnung, weil es ist halt kostenlos. Aber eine Email dazu wäre schon super gewesen. Sonst gibt es bald ein böses PAYG Erwachen, wenn die nicht mehr kostenlosen OCPUs und RAM berechnet werden.
Das ursprüngliche Watchtower-Repository von containrrr wurde aufgegeben und erhält scheinbar keine Updates mehr. Zum Glück gibt es aber einen aktiven Fork von nicholas-fedor, der das Projekt weiterführt und aktuell hält.
ghcr.io/nicholas-fedor/watchtower:latest
Wer Watchtower bereits nutzt, kann einfach auf das neue Image umsteigen:
Herausgekommen ist ein Tool, was als Totmannschalter agiert. Sobald sich ein Gerät nicht mehr regelmäßig meldet, wird eine Benachrichtigung verschickt, z.B. via Telegram oder Email. Sobald wieder Heartbeats reinkommen, gibt es eine erneute Benachrichtigung.
Mein Laufwerk C: läuft regelmäßig voll, u.a. wegen den wachsenden Dateisystemen von Docker und der WSL. Bisher hab ich mich mehr schlecht als recht damit geholfen, die ext4.vhdx Dateien zu komprimieren.
Aber… es ist möglich, die Dateisysteme, also die ext4.vhdx Dateien auf ein anderes Laufwerk umzuziehen.
Hier am Beispiel meines Ubuntu-18.04 WSL, welches ich von C: nach E:\wsl\ubuntu umziehen möchte:
# Zielverzeichnis erstellen
mkdir E:\wsl\ubuntu
# WSL stoppen
wsl --shutdown
# Backup erzeugen
wsl --export Ubuntu-18.04 "E:\wsl\ubuntu\Ubuntu-18.04.tar"
# ggf. vorhandene originale ext4.vhdx von C: sichern, denn jetzt wird diese gelöscht
wsl --unregister Ubuntu-18.04
# Backup wieder importieren
wsl --import Ubuntu-18.04 "E:\wsl\ubuntu" "E:\wsl\ubuntu\Ubuntu-18.04.tar" --version 2
# ggf. default WSL und User setzen, wenn nötig
wsl --set-default Ubuntu-18.04
ubuntu1804 config --default-user <wsl_user_name>
# wenn die WSL startet und alles funktioniert, das Backup nun löschen
del E:\wsl\ubuntu\Ubuntu-18.04.tar
Auf E: ist mehr als genügend Platz und die ext4.vhdx Datei in E:\wsl\ubuntu kann (erstmal) wachen, wie sie möchte.
Benachrichtigen kann man sich dann z.B. via eMail, Discord oder Telegram. Oder über ganz viele andere Kanäle, dann im Endeffekt wird Apprise unter der Haube benutzt.
Es ist relativ einfach, Grafana Loki als Logging Stack zu nutzen. Dann lassen sich sehr bequem die Logs aller Container zentral sammeln und einsehen (via Grafana).
Um es kurz zu machen: Die Domain edge.activity.windows.com muss auf die Whitelist. Ansonsten hängt Edge dauerhaft bei „Synchronisierung wird eingerichtet“.
Auf meinem kleinen Ubuntu Server zu Hause tummeln sich ca. 30 Docker Container. Bisher habe ich mich via Docker-Update-Image-Notififier (DIUN) über Updates benachrichtigen lassen, wenn es neue Version der genutzten Images gab. Das Update hab ich dann aber trotzdem noch selbst gemacht bzw. machen müssen. Die Benachrichtung via eMail ist ganz ansprechend und die ganze Geschichte lässt sich sich schön individuell konfigurieren, ja nachdem, wie man es braucht.
Soweit, so gut. Heute habe ich dann zufällig Watchtower entdeckt. Da sehen die Benachrichtigungen zwar nicht so schön aus, aber dafür können automatische Updates gemacht werden, wenn neue Versionen der Images vorliegen.
Auch hier wieder eine komplette docker-compose.yml, inkl. eMail Relay via Postfix:
Wenn bestimmt Images nicht aktualisiert werden sollen, was z.B. bei auf dem System selbst gebauten Images der Fall ist, kann das mit diesem Label verhindert werden: