Zum Inhalt springen

Kategorie: Internet

MOV Videos in MP4 konvertieren

Hintergrund ist, dass meine Nikon 1 J1 zwar sehr schöne Videos macht, die aber leider recht groß sind. Ich stelle diese z.B. via Google Drive anderen Leuten zur Verfügung. Im Originalformat MOV spielt Google Drive diese leider im Browser nicht ab und die Videos müssen erst runtergeladen werden. Das Problem läßt sich umgehen, indem man das Video in MP4 mit H.264 und einem beliebigen Audio Codec (AAC, OGG, MP3, …) konvertiert, bevor man es in Google Drive ablegt.

Aber wie geht das genau? Ich mache das mit dem Tool HandBrake.

Nach der Installation das Programm starten und mit Source > Open File das Originalvideo öffnen. In meinem Beispiel heißt das DSC_2676.MOV und ist 99,4 MB groß.

1_HandBrake

Bei Destiantion ändere ich noch den Dateinamen von M4V in MP4 und passe den Pfad an, wo das neu kodierte Video dann landen soll.

2_HandBrake

Auf den Tabs Video und Audio können jetzt bei Bedarf noch Änderungen gemacht werden. Ich lasse das aber einfach mal so.

3_HandBrake

 

4_HandBrake

 

Jetzt nur noch auf Start klicken und warten. Je nach Leistung des PCs und der Größe des Videos kann die Kodierung schon mal einige Minuten dauern. Das Resultat ist in meinem Beispiel eine Datei Dsc 2676-1.mp4 die nur noch 21,6 groß ist und direkt von Google Drive im Browser abgespielt werden kann.

Plesk 502 Bad Gateway

Wer beim Login in Plesk einen Fehlermeldung à la „502 Bad Gateway“ erhält, kann einen Blick in das Logfile /var/log/sw-cp-server/error_log werfen um ein paar mehr Details zu bekommen:

2014/04/10 19:14:48 [crit] 1077#0: *7 connect() to unix:/var/run/sw-engine.sock failed (13: Permission denied) while connecting to upstream, client: 37.201.xxx.xxx, server: , request: "GET /login_up.php3 HTTP/1.1", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/sw-engine.sock:", host: "mein-vserver.de:8443"
2014/04/10 19:14:53 [crit] 1077#0: *7 connect() to unix:/var/run/sw-engine.sock failed (13: Permission denied) while connecting to upstream, client: 37.201.xxx.xxx, server: , request: "GET /login_up.php3 HTTP/1.1", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/sw-engine.sock:", host: "mein-vserver.de:8443"
2014/04/10 19:15:24 [crit] 1077#0: *7 connect() to unix:/var/run/sw-engine.sock failed (13: Permission denied) while connecting to upstream, client: 37.201.xxx.xxx, server: , request: "GET /login_up.php3 HTTP/1.1", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/sw-engine.sock:", host: "mein-vserver.de:8443"
2014/04/10 19:15:27 [crit] 1077#0: *7 connect() to unix:/var/run/sw-engine.sock failed (13: Permission denied) while connecting to upstream, client: 37.201.xxx.xxx, server: , request: "GET / HTTP/1.1", upstream: "fastcgi://unix:/var/run/sw-engine.sock:", host: "mein-vserver.de:8443"

Bei mir hat dann ein Neustart von Plesk geholfen:

/etc/init.d/sw-cp-server restart

 

Keefox Probleme seit Version 1.3.1

Ich benutze KeeFox u.a. um in KeePass gespeicherte Passwörter in mehreren Browsern nutzen zu können. Vor kurzem gabs ein Update auf Version 1.3.1 und seitdem sagt Firefox mir regelmäßig, es könnte keine Verbindung zu KeePass aufgebaut werden bzw. Firefox wäre nicht autorisiert dazu. Mit Version 1.2.7 von KeeFox habe ich das Problem nicht. Auch die Troubleshooting Seite konnte mir nicht helfen. Angeblich gibts Probleme mit Firewalls, Virenscannern oder sonstiger Security Software, die dazu führe, dass Firefox keine Verbindung zu KeePass aufbauen kann. Der Process Explorer zeigt mir aber an, dass eine Verbindung besteht:

Ports

Eine Lösung habe ich nicht wirklich gefunden. Ich bin nun zurück zu Version 1.2.7 und alles funktioniert wieder so, wie gewünscht. Allerdings musste ich dazu erst die Datei KeePassRPC.plgx aus dem plugins Verzeichnis von KeePass löschen (z.B. C:\Program Files (x86)\KeePass Password Safe 2\plugins) und dann noch das automatische Update des Addons in Firefox deaktivieren:

keefox_1.27_1

keefox_1.27_2

Sonst gibts direkt wieder die neue Version und das ganze Spiel geht von vorne los.

Update vom 10.04.2014: Fast vergessen, eine Alternative zu KeeFox ist PassIFox.

Fritz!OS 6.01 für die FRITZ!Box 6320

Ein paar Infos zu dem Update auf Fritz!OS 6.01 bei dir FRITZ!Box 6320 gabs ja schon Ende 2013 auf diversen Seiten, aber heute hat Unitymedia endlich einen Zeitpunkt genannt, wann das Update ausgerollt wird: Ab kommender Nacht (also 16.01.2014) gehts los, allerdings schrittweise, d.h. konkret erstmal nur die Kunden, die eine eher langsame Internetanbindung haben. Vermutlich ist das eher ein kleiner Kundenkreis, der als Betatester herhalten darf. Aber warten wirds ab… Eine wirklich Verbesserung des Hauptproblems (in meinen Augen), der WLAN Qualität der FRITZ!Box 6320, erwarte ich eh nicht.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, bieten sich der Twitter Account von Unitymedia oder die offizielle Facebook Seite des Supports an. Inoffiziell wirds zeitnah wohl wieder Infos im Inoffiziellen Unitymedia Kabel BW-Forum geben.

Update vom 26.01.2014
Das Update ist bei mir wohl in den letzten Tagen gelandet.

fritzbox_6320_fritzos_06.01

Was genau sich geändert hat, kann ich nicht sagen, denn das Changelog ist leer:
fritzbox_6320_fritzos_06.01_changelog

Ich hab aus Jux mal das WLAN wieder aktiviert und kann keine wirkliche Verbesserung feststellen. Der Empfang ist im selben Raum OK, aber sobald eine Wand ins Spiel kommt, ist der Empfang unterirdisch. Ich bleibe also bei meiner Notlösung und nutze einen WLAN Router von TP-Link, der einen deutlich besseren WLAN Empfang bietet.

avast! 2014 eMail Footer deaktvieren

Die neue Version 9 (bzw. 2014 nach neuer Versionszählung) von avast! scheint nun ungefragt (?) einen Footer an eMails anzuhängen, die z.B. per Outlook oder Thunderbird verschickt werden. Aussehen tut das ganze so:

---
Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv.
http://www.avast.com

Und so wirds bei avast! 2014 deaktiviert:

  1. Einstellungen
  2. Aktiver Schutz
  3. Mail-Schutz
  4. Verhalten
  5. „Hinweis in saubere (ausgehende) Nachricht einfügen“ deaktivieren

avast 2014 eMail Footer

N-135 WLAN auf 54 Mbit beschränkt

Mir ist aufgefallen, dass mein Notebook MSI GE60 (Intel Centrino Wireless-N 135) plötzlich nur noch mit konstant 54 Mbit mit dem WLAN verbunden ist. Die Ursache war eine falsche WLAN Konfiguration:

802.11n.Auto

Nachdem ich die Einstellung „802.11n Kanalbreite für Band 2.4“ von 20 MHz auf Auto geändert habe, habe ich wieder eine 150 Mbit Verbindung zum WLAN:

802.11n_channel_width

Quelle: http://www.intel.com/support/wireless/sb/CS-030709.htm

Wenn es nicht daran liegt, könnte es auch eine Einstellung am WLAN Router/Access Point sein: Dort dürfen kein WEP und TKIP aktiv sein. Bei meinem TP-Link WDR3500 N600 sieht die Einstellung so aus:

tl-wdr3500-wlan-security

Personenbezogene Werbung bei Google deaktvieren

Um keine Werbung mehr von Google angezeigt zu bekommen, die auf dem eigenen Verhalten basiert, muss man unter https://www.google.com/settings/u/0/ads unten bei den Deaktivierungseinstellungen beides deaktivieren:

Google Ads

Die Erfasseung von persönlichen Daten von Google dadurch wird vermutlich eh nicht verhindert, daher finde ich es sinnvoll, wenn ich schon Werbung sehe, dann kann die auch zu meinen Interessen passen. Muss aber jeder selbst wissen, oder direkt einen Adblocker oder sowas wie Ghostery einsetzen. Ich hab die o.g. jedenfalls aktiviert gelassen.

Unitymedia IP Adressen bei GMX auf Blacklist gelandet

Das Problem gabs Anfang Oktober schon mal, scheinbar ist es seit dem 10. Oktober wieder aktuell geworden: Der Versand von eMails via GMX aus dem Unitymedia Netz ist nicht möglich, scheinbar blockt GMX IP Adressen aus dem Unitymedia Netz.

Ein paar mehr Details und sehr gute Erklärungen gibts im Inoffiziellen Unitymedia Kabel BW-Forum. Dort wird auch erläutert, warum das Problem eher bei GMX liegt, nicht bei Unitymedia.

Hier die Fehlermeldung von GMX:

Fehler beim Senden der Nachricht: Der Mail-Server hat keine korrekte Begrüßung gesendet:
gmx.com (mrgmx101) Nemesis ESMTP Service not available
No SMTP service
IP address is black listed.
For explanation visit http://postmaster.gmx.net/error-messages?ip=37.24.xxx.xxx.

GMX IP is black listed

Bei Facebook und im heise Forum beschweren sich auch andere User.

Was kann man kurzfristig machen, um trotzdem eMails unter seiner GMX Adresse verschicken zu können?

  1. Das GMX Webmail nutzen
  2. Einen SMTP Relay Server nutzen, z.B. Google Mail

Punkt 1 kommt für mich nicht in Frage, ich möchte weiterhin Thunderbird nutzen. Punkt 2 ist recht einfach einzurichten, hat aber den Nachteil, das jede gesendete eMail auch bei Google landet. Muss also jeder selbst entscheiden.

Google Mail als SMTP Relay nutzen:

  1. Bei Google Mail anmelden und in die Einstellungen gehen.
  2. Dort unten Konten im Bereich „Senden als“ auf „Weitere eMail Adresse hinzufügen“ klicken:
    smtp-relay-gmail
  3. GMX Adresse angeben und dem Assistenten folgen.
  4. Bei Thunderbird unter Extras > Konten-Einstellungen ganz unten bei Postausgang-Server (SMTP) einen neuen SMTP Server hinzufügen:
    Beschreibung: smtp.googlemail.com
    Server: smtp.googlemail.com
    Port: 465 (oder 587)
    Verbindungssicherheit: SSL  (oder STARTTLS)
    Authentifizierungsmethode: Passwort, normal
    Benutzername: die Google Mail Adresse
    smtp-relay-1
  5. Jetzt beim gewünschten Konto in GMX (wieder Extras > Konten-Einstellungen, Konto auswählen)  den eben angelegten Google Mail SMTP Server bei Postausgang-Server (SMTP) auswählen:
    smtp-relay-2
  6. Fertig.

Es muss nicht immer Google sein…

Wer durch die Nachrichten in den letzten Wochen in Sachen „Privatsphäre im Internet“ nach einer alternativen Suchmaschine sucht, sollte mal einen Blick auf https://startpage.com/ werfen. Diese Suchmaschine mit Sitz in den Niederlanden zeigt Suchergebnisse von Google an, speichert allerdings keine weniger Daten dabei als Google selbst. Außerdem sorgt der Sitz in Europa für etwas mehr Sicherheit.

Eine weitere Alternative ist https://duckduckgo/, allerdings sind die Suchergebnisse nicht so gut (meine persönliche Meinung) und die Suchmaschine hat ihren Sitz in den USA. Ein richtig gutes Feature sind aber die !Bangs, mit der man spezielle Suchanfragen (auch an andere Suchmaschinen) stellen kann. Auch andere Anfragen liefern lustige Ergebnisse:

reverse-text-duckduckgo

Beide Suchmaschinen lassen sich übrigens ohne großen Aufwand als Standard sowohl unter Firefox als auch Chrome einrichten. Anleitungen dazu gibt es auf der jeweiligen Startseite der Suchmaschinen.

FSyncMS Fehlermeldung: Bitte geben Sie eine gültige Server-Adresse ein.

In der c’t 19/2013 steht auf Seite 144 ein interessanter Artikel, wie man Firefox Sync über seinen eigenen Server laufen lassen kann, nämlich mit FSyncMS. Das klappt dann mit Firefox unter Windows und einem selbst ausgestellten SSL Zertifikat, also einem ungültigen SSL Zertifikat, ganz hervorragend, nur leider quittiert Firefox unter Android den Versuch, den Sync über den eigenen Server zu nutzen, mit dieser Fehlermeldung: „Bitte geben Sie eine gültige Server-Adresse ein.“ Wenn man die URL auf http umstellt, klappt es. Liegt also scheinbar am ungültigen SSL Zertifikat. Das selbst ausgestellte SSL Zertifikat vorher unter Firefox zu akzeptieren bzw. unter Android zu installieren, ist leider keine Lösung und bringt gar nix.

Ich werde bei Gelegenheit mal schauen, ob es mit einem gültigen SSL Zertifikat dann wirklich funktioniert; ein kostenloses für 1 Jahr gibts z.B. bei StartSSL.