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Kategorie: Internet

Archer VR900v mit UMTS-LTE Stick

Einleitung

Hier eine kurze Anleitung, wie man den Archer VR900v von TP-Link als 3G/4G-Router mit einem UMTS/LTE Stick nutzen kann. Welche Sticks kompatibel sind, ist nicht so einfach herauszubekommen, aber bei Amazon habe ich ein PDF gefunden, welches für den VR200v und VR900v gelten soll.

unterstuetzte-umts-lte-adapter

Ich habe mir einen günstigen Speedstick Basic bei eBay besorgt, der allerdings kein LTE unterstützt. Wer LTE Geschwindigkeit benötigt, wird wie üblich bei Amazon und woanders fündig.

Konfiguration

Im Router selbst muss zuerst der Betriebsmodus in der erweiterten Ansicht auf 3G/4G-Router umgestellt werden:

betriebsart_3g_4g

Evtl. verlangt der Router nun auch einem Neustart.

Ich habe die folgende Prozedur mit Data Comfort Free von der Telekom getestet. Dafür musste ich im Menü USB-Einstellungen folgende Konfiguration vornehmen und eine PIN eintragen, die ich vom Router hab speichern lassen (sieht man auf dem Screenshot leider nicht mehr).

3g_4g_settings

An sich sind die vorgegebenen Einstellungen für T-Mobile alle korrekt, nur leider Benutzer und Passwort nicht. Beide müssen auf „tm“ geändert werden. Und der Authentifizierungstyp muss auf PAP umgestellt werden. Ach ja, eigentlich sollte das alles auch mit dem günstigeren Archer VR200v funktionieren.

Git auf dem Raspberry Pi

Seinen eigenen Git Server kann man sehr einfach mit Gogs realisieren. Die einzige Voraussetzung ist eine installierte Datenbank, z.B. MySQL oder PostgreSQL. Ich benutze z.B. letztere, die ich mit

sudo apt-get install postgresql

installiert habe. Danach dann noch schnell das Passwort mit

sudo -u postgres psql postgres
\password

ändern, und eine Datenbank anlegen

CREATE DATABASE gogs ENCODING 'UTF8';

und es kann mit Gogs losgehen. Ach ja, falls noch kein git auf dem Raspberry Pi installiert sein sollte, hilft

sudo apt-get install git

bei diese Problem.

Bei GitHub gibts für allerlei Plattformen fertige Builds, u.a. auch für Linux ARM. Diese brauchen wird.

wget https://github.com/gogits/gogs/releases/download/v0.9.13/linux_arm.zip
unzip linux_arm.zip
cd gogs
./gogs web

Dann kann via Port 3000 der Installer von Gogs aufgerufen werden, z.B. http://localhost:3000/ oder http://raspberrypi:3000/. Dieser ist selbsterklärend.

http auf https umleiten mit Plesk

Mit Plesk lässt sich sehr einfach der komplette http Traffic für eine Domain auf https umstellen:

  1. Login als Admin in Plesk
  2. Domain auswählen
  3. Einstellungen für Apache & nginx
    Websites_Domains
  4. Zusätzliche Apache-Anweisungen
    Zusätzliche-Apache-Anweisungen

Und dort nun folgendes Eintragen:

<IfModule mod_rewrite.c>
    RewriteEngine on
    RewriteCond %{HTTPS} !=on
    RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}$1 [R,QSA]
</IfModule>

Testen kann man das z.B. via curl.

D:\Work>curl http://www.denniswilmsmann.de/
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//IETF//DTD HTML 2.0//EN">
<html><head>
<title>302 Found</title>
</head><body>
<h1>Found</h1>
<p>The document has moved <a href="https://www.denniswilmsmann.de/">here</a>.</p>
<hr>
<address>Apache Server at www.denniswilmsmann.de Port 80</address>
</body></html>

Let’s Encrypt und Plesk

Auf diesem vServer läuft Plesk, mittlerweile auch in Version 12.5. (Das Update hat komischerweise problemlos geklappt, trotz einiger Warnmeldungen.) Dafür gibt es eine praktische Erweiterung, um automatisch kostenlose SSL Zertifikate von Let’s Encrypt zu installieren und aktuell zu halten. Die Erweiterung kann bequem über den Katalog installiert werden:

plesk_lets_encrypt_1

Danach kann die Erweiterung verwendet werden:

plesk_lets_encrypt_2

plesk_lets_encrypt_3

Mit einem Klick auf die gewünschte Domain öffnet sich der Wizard und man muss eine eMail Adresse angeben. Es macht Sinn, auch die www Subdomain ins Zertifikat mit aufzunehmen:

plesk_lets_encrypt_4

Fertig! 🙂

Im Bereich „Tools & Einstellungen“ findet sich unter „Geplante Aufgaben“ nun auch ein Cronjob, der das Zertifikat monatlich erneuert:

plesk_lets_encrypt_5

Backup Service Home: Fehlermeldung nach automatischem Update auf 3.6.x

Nach dem automatischen Update von Backup Service Home wurde beim Start immer diese Fehlermeldung angezeigt:

Der Einstiegspunkt "sqlite3_open_interop" wurde nicht in der DLL "SQLite.Interop.dll" gefunden.

Im Endeffekt hat nur eine De-Installation und Neu-Installation geholfen, bei der auf meinem System sogar alle Einstellungen erhalten geblieben sind. Leider hat die De-Installation nur funktioniert, nachdem ich mehrere Male manuell mit dem Taskmanager alle BSH Prozesse abgeschossen hatte, z.B. diesen hier:

bsh.exe

Vielleicht hilfts ja jemanden von euch auch. Oder mir selbst, wenn der Fehler beim nächsten Update in ein paar Monaten erneut auftritt.

ownCloud Fehlermeldung: Dieser Server hat keine funktionierende Internetverbindung.

Nachdem ich meine ownCloud Instanz auf 8.1.1 aktualisiert hatte, tauchte diese Warnmeldung auf: Dieser Server hat keine funktionierende Internetverbindung.

Die Lösung dafür ist, die Datei https://raw.githubusercontent.com/owncloud/core/stable8.1/config/ca-bundle.crt im config Verzeichnis abzulegen, damit kann curl wieder eine Verbindung via https zu owncloud.com herstellen.

KeePass Passwörter ändern (mass update, mass change)

In einer KeePass Datenbank habe ich viele Einträge, bei denen das Passwort identisch ist. Jetzt möchte ich bei allen Einträgen, die dieses Passwort haben, selbiges ändern. Bei weniger als 10 Einträgen ist das manuell schnell gemacht, bei mehreren 100 Einträge eher nicht. Abhilfe schafft da KPScript, mit dem sich Änderungen an KeePass Datenbanken scripten lassen.

Als erstes sollte natürlich ein Backup der KeePass Datenbank erstellt werden, falls irgendetwas schiefgehen sollte.

In dem folgenden Beispiel will ich das Passwort foobar123 bei allen Einträgen in newPass456 ändern. Das Passwort für die Datenbank an sich lautet qwertz.

KPScript -c:EditEntry "E:\Password-Database.kdbx" -pw:qwertz -ref-Password:"foobar123" -set-Password:"newPass456"

Das wars auch schon.

KeeFox kann keine Verbindung zu KeePass herstellen

Ich habe quasi nach jedem Update vom KeeFox Addon oder Firefox selbst das Problem, dass KeeFox keine Verbindung mehr zu KeePass herstellen kann. Auch die Hilfe Seite von KeeFox hat mir nicht geholfen. Nach mehrfachen Neustarts von Firefox und/oder KeePass gings dann irgendwann wieder, die genaue Ursache hatte ich bisher aber nicht herausgefunden. Ob das hier jetzt die endgültige Lösung ist, weiß ich allerdings auch noch nicht.

KeeFox speichert im Passwortmanager von Firefox ein Token ab, was für die Authentifizierung zwischen Firefox und KeePass benutzt wird. Wenn man dieses Token löscht und Firefox dann neu startet, wird ein neues Token erstellt und schon klappt die Verbindung wieder.

Im Passwortmanager  muss in meinem Fall die oberste Zeile entfernt werden:

keefox_1

Und jetzt nur noch das neue Token speichern:

keefox_2

keefox_3

 

In KeePass sollte nun die neue Verbindung auch in den KeePassRPC (KeeFox) Options angezeigt werden:

keefox_4

 

 

WLAN über WLAN freigeben

Mit dem kleinen Tool MyPublicWiFi ist es möglich, unter Windows eine bestehende WLAN Verbindung für andere Geräte freizugeben. Das ist ganz praktisch, wenn man z.B. im Urlaub nur die Möglichkeit hat, mit einem Gerät aufs WLAN zuzugreifen, wie in vielen Hotels oder Ferienparks. Trotzdem möchte man aber neben dem Notebook auch mit dem Handy ins Internet gehen können.

Installation und Einrichtung klappen problemlos, das Tool selbst muss aber mit Admin-Rechten gestartet werden:

share_wifi_1

 

 

Und so sieht das dann auf meinem Moto G aus –  Mein normales WLAN ist Mirkwood und das neue, von meinem Notebook freigegebene ist MyPublicWifi:
share_wifi_2 share_wifi_3 share_wifi_4

 

Installation und Konfiguration haben keine 5 Minuten gedauert. 🙂

MP4 Video um 90° rotieren

Mit ffmpeg lassen sich einfach und schnell MP4 Videos im Uhrzeigersinn rotieren, z.B. Handyvideos, die falsch gedreht auf dem PC abgespielt werden:

ffmpeg -i original-video.mp4 -vf "transpose=1" rotiertes_video.mp4

Hinweis: transpose=2 rotiert übrigends gegen den Uhrzeigersinn.