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Kategorie: Software

avast! 2014 eMail Footer deaktvieren

Die neue Version 9 (bzw. 2014 nach neuer Versionszählung) von avast! scheint nun ungefragt (?) einen Footer an eMails anzuhängen, die z.B. per Outlook oder Thunderbird verschickt werden. Aussehen tut das ganze so:

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Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast! Antivirus Schutz ist aktiv.
http://www.avast.com

Und so wirds bei avast! 2014 deaktiviert:

  1. Einstellungen
  2. Aktiver Schutz
  3. Mail-Schutz
  4. Verhalten
  5. „Hinweis in saubere (ausgehende) Nachricht einfügen“ deaktivieren

avast 2014 eMail Footer

Energiesparpläne bequem umschalten

Unter Windows 7 ist es nicht wirklich bequem, zwischen verschiedenen Energiesparplänen umzuschalten.

Energiesparplan

Ich habe zwei Möglichkeiten gefunden, wie das trotzdem etwas vereinfacht werden kann:

Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen (Quelle) und/oder per Tool umschalten (Power Plan Switcher for Windows 7).

Bei der zweiten Lösung nistet sich das Tool im Systray ein und via Rechtsklick lassen sich die verschiedenen Profile auswählen. Das Icon des Tools zeigt jeweils den aktuell ausgewählten Energiesparplan (Power Plan) an.

Power Profile Switcher

Power Profile Switcher

Passwörter aus Firefox oder Chrome in KeePass importieren

Wie importiere ich Passwörter aus den beiden Browsern in KeePass?

Bei Firefox ist das recht einfach und schnell gemacht, und zwar mit dem Firefox to KeePass Password Importer. Bei Chrome klappt das leider nicht so bequem, aber mit ChromePass von NirSoft lassen sich die Passwörter als CSV exportieren:

  1. Programm starten
  2. Alle bzw. die gewünschten Passwörter auswählen
  3. File > Save Selected Items
  4. Als Format „KeePass CSV“ auswählen
  5. CSV Datei speichern

Hinweis: Die CSV Datei enthält alle Passwörter im Klartext! Also aufpassen, wo die Datei gespeichert wird.

Jetzt muss die KeePass Datenbank geöffnet werden, in der die Passwörter landen sollen. Über File > Import > Generic CSV Importer kann die eben erstelle CSV Datei importiert werden. Der Assistent bietet eine Vorschau an, mit der überprüft werden kann, ob die Spalten der CSV Datei den passenden Attributen in KeePass zugewiesen sind, also URL, Benutzername und Passwort.

Passwörter zwischen Firefox und Chrome synchronisieren

Mit KeePass und einem Addon pro Browser ist es möglich, von Firefox und Chrome auf dieselben Passwörter zuzugreifen. Allerdings ist der initiale Aufwand recht hoch und es ist dann bei der Nutzung nicht ganz so bequem, wie die jeweils eingebaute Passwortverwaltung. Allerdings kann man mit dieser Lösung z.B. auch die Passwörter via BoxCryptor und Dropbox, Google Drive, usw. auf verschiedenen Systemen nutzen.

Was wird gebraucht?

  1. KeePass 2: http://keepass.info/download.html
  2. KeePassHttp Plugin: https://github.com/pfn/keepasshttp
  3. Chrome Extension chromeIPass: https://chrome.google.com/webstore/detail/chromeipass/ompiailgknfdndiefoaoiligalphfdae
  4. Firefox Addon(s):
    PassIFox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/passifox/
    oder KeeFox: http://keefox.org/ (mein Favorit)

Als erstes wird natürlich KeePass 2 installiert und das KeePassHttp Plugin. Dann eine neue Datenbank erstellen, speichern und geöffnet lassen. Wenn nun in Chrome oder Firefox die Extension/das Addon installiert werden, wird via KeePassHttp eine Verbindung vom Browser zu KeePass hergestellt. Falls unter Firefox PassIFox benutzt wird, muss unter Firefox die Einstellung „Passwörter speichern“ aktiviert sein, bei KeeFox nicht.

Passwörter speichern

Aber nun zur schwierigeren Aufgabe: Passwörter aus Firefox oder Chrome in KeePass importieren

Update vom 03.08.2013: Scheinbar lassen sich die Passwortmanager der Browser einfacher aushebeln, als gedacht. Vor allem bei Chrome lassen sich scheinbar sehr einfach die Passwörter auslesen: http://raidersec.blogspot.in/2013/06/how-browsers-store-your-passwords-and.html (Quelle: heise.de)

Datum und Uhrzeit von Ordnern beim kopieren oder verschieben erhalten

Wer mit Windows Bordmitteln Ordnerstrukturen hin und her kopiert (oder verschiebt), sollte schon mal beobachtet haben, dass dabei Ordner mit aktuellen Zeitstempeln versehen werden. Finde ich persönlich eher nicht so toll. Das Problem kann man aber recht einfach umgehen, in dem man zum grandiosen Total Commander greift und nicht den normalen Windows Explorer benutzt. Allerdings muss erst noch eine Einstellung angepasst werden, sonst verhält sich der Total Commander nämlich genau wie der Windows Explorer und vergibt fröhlich neue Zeitstempel.

Die Einstellung nennt sich „Kopiere Datum/Zeit von Verzeichnissen“ unter Kopieren/Löschen.

date_time_copy

Danach bleibt der ursprüngliche Zeitstempel von Ordner auch schön erhalten. 🙂

Ach ja, mit dem FreeCommander klappt das auch:

Installierte Programme auf Updates überprüfen

Bis vor einiger Zeit habe ich noch Secunia PSI benutzt, um nach veralteten Programm zu suchen, allerdings ist das Tool ein ziemlicher Brocken geworden. Ein sehr leichtgewichtige Alternative ist der FileHippo.com Update Checker (auf der Seite gibts auch eine portable Version).

Per Default werden nur die Standardverzeichnise C:\Program Files und C:\Program Files (x86) gescannt, was bei den meisten Systemen ja auch ausreichend ist. Falls aber auch woanders gescannt werden soll, gibts die Möglichkeit, weitere Ordner hinzuzufügen.

filehippo_updatechecker_settings

Die Ergebnisse sehen dann so aus:

filehippo_updatechecker_1

filehippo_updatechecker_2

Klein, schnell und komfortabel zu benutzen. Einfach mal ausprobieren!

Im EFB.nu Forum gibts übrigens noch ein paar mehr Infos zu dem Tool.

Skype Fehlermeldung: error code 1603

Skype hat sich vorhin mit einem automatischen Update gemeldet, welches sich leider mit der Meldung „error code 1603“ während der Installation verabschiedet hat. Wenn man danach bei Google sucht, gibts allerlei Hilfestellungen. Bei mir hat aber im Endeffekt nur eine Neuinstallation von Skype 6 via SkypeSetupFull.exe geholfen, nicht mit dem MSI File SkypeSetup.msi. Ich hab aber mal beide Versionen verlinkt, vielleicht ist es bei jemanden genau umgekehrt.

Chrome 23 mit „do not track“

Mit Version 23 hat nun auch das „do not track“ Feature (DNT) Einzug in Chrome gehalten. Per default natürlich deaktiviert, kann man mit dieser Einstellung Betreiber von Webseiten bzw. eher die Betreiber der Werbenetzwerke bitten, keine Werbung anzuzeigen, die auf gesammelten Daten basieren. Wie gesagt, bitten… daran halten muss sich kein Betreiber.